Visionen

Unsere Vision für zukunftsfähiges Wohnen

Die Grundgedanken der bestehenden Visionen wurden übernommen und sprachlich etwas sachlicher gefasst. Viele Punkte sind bewusst als Zielbild beschrieben und nicht als bereits feststehende Umsetzung.

Vorab und grundsätzlich

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen künftig wohnen und leben möchten. Das Zielbild ist ein baulich nachhaltiges Quartier, das sich an der Idee einer zukunftsfähigen Stadt orientiert. Gedacht wird an ein Umfeld, in dem individuelles Wohnen möglich ist und gemeinschaftliche Lösungen zugleich einen festen Platz haben.

Bei Energie und Wärme wird eine weitgehend autarke Versorgung angestrebt. Langfristig soll möglichst mehr Energie erzeugt werden, als im Quartier verbraucht wird. Die Überlegungen reichen von Wohnangeboten für Einzelpersonen über Familien bis zu gemeinschaftlich organisierten Wohnformen.

Baustoffe und Infrastruktur

Die bauliche Ausrichtung soll nachhaltig und umweltschonend sein. Dazu gehören Überlegungen zu Materialien wie Holz, Stroh oder Lehm sowie zu zeitgemäßen Lösungen für Strom- und Wärmeversorgung. Ebenso wichtig sind kurze Wege, geteilte Angebote und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Angestrebt werden möglichst wenige versiegelte Flächen, ergänzende Mobilitätsangebote wie Carsharing oder Bikesharing und eine Infrastruktur, die alltagstauglich und ressourcenschonend ist.

Mögliche Wohnformen

Welche Wohnformen tatsächlich realisierbar sind, hängt unter anderem vom Standort, von planungsrechtlichen Vorgaben und von den Bedarfen der späteren Nutzenden ab. Denkbar sind Kleinsthäuser, Wohnungen im Mehrfamilienhaus, Clusterwohnungen oder weitere gemeinschaftliche Modelle.

Kleinsthäuser

Reduzierte Fläche, effizient genutzt und mit dem Ziel, den Wohnraumbedarf bewusster zu gestalten.

Mehrfamilienhäuser

Kompakte Wohneinheiten mit gut nutzbaren Grundrissen und einem sinnvollen Verhältnis von Privatbereich und Gemeinschaft.

Clusterwohnungen

Private Rückzugsräume in Verbindung mit gemeinschaftlich genutzten Bereichen wie Küche, Essen oder Aufenthalt.

Gemeinschaft

Ein wesentliches Element ist die Frage, welche gemeinschaftlichen Angebote entstehen können. Denkbar sind Gärten, gemeinschaftlich nutzbare Räume, Orte für Begegnung oder weitere Ideen, die sich aus den Interessen der Beteiligten entwickeln.

Mitwirkung

Viele Fragen sind offen und werden bewusst als Entwicklungsprozess verstanden. Menschen, die sich einbringen möchten, können diesen Prozess mit Ideen, Erfahrung und Engagement begleiten.